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Veranstaltungsprogramm


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Montag, 27. Juni 2022

 

1. Modul: 09.00 bis 10.30 Uhr

 

08.30 Uhr

Ankommen im virtuellen Raum

09.00 Uhr

Eröffnung + Moderation: 

Kerstin Landua,
Projektleitung, Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“, Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin

Dr. Beate Hollbach-Grömig,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsbereich Stadtentwicklung Recht und Soziales,
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin
09.15 Uhr

          

Meine Fragen an den Tag:
Virtuelles Kennenlernen + Kleingruppendiskussion
                                                                                            
 
09.45 Uhr
Ich sehe was, was Du nicht siehst! Beteiligung, Teilhabe, Mitbestimmung -
Begriffsbestimmung und Praxisbeispiele
  • Was versteht man unter Partizipation?
  • Wie kann „Partizipation“ gegenüber anderen Begriffen/ Definitionen wie „Information“, „Aktivierung“, „Empowerment“, „Ansprache“, „Teilhabe“ abgegrenzt werden bzw. wo gibt es welche Berührungspunkte und Schnittmengen?
  • Was bedeutet Beteiligung in „verständlicher, nachvollziehbarer und wahrnehmbarer Form“ im Hinblick auf junge Menschen mit Beeinträchtigung?
  • Welche Zielsetzungen und Erwartungen für unterschiedliche Zielgruppen werden mit Partizipation verbunden?
Delia Godehardt,
Diplom-Sozialpädagogin, Jugendamt Stuttgart, Beratungszentrum Jugend und Familie Bad Cannstatt
10.15 Uhr
Gemeinsame Diskussion
10.30 Uhr

Pause

 

2. Modul: 11.00 bis 12.00 Uhr

 

11.00 Uhr
          
Konzepte + Methoden in der Praxis – Teil I:
Ausgestaltung der kommunalen Praxis in verschiedenen Handlungsfeldern/ Praxisebenen anhand der
folgenden Leitfragen:
  • Was sind Beteiligungsziele?
  • Welche Beteiligungskonzepte wurden im jeweiligen Praxiszusammenhang entwickelt?
  • Welche Beteiligungsmethoden werden angewandt?
  • Welche „Spielregeln“ für Partizipation gibt es im Spektrum von „Informiert werden“ bis „Mitentscheidung“? Wer geht wie mit Beteiligungsergebnissen um?
  • Wie können Kinder und Jugendliche im Vorfeld altersgerecht und zielgruppenspezifisch zur Partizipation befähigt werden (Empowerment)?
  • Was funktioniert (warum) gut, welche positiven Erfahrungen liegen vor?
  • Welche Fehler bei Konzeption und Methodeneinsatz von Beteiligung gilt es zu vermeiden?
  • Wo sind Grenzen und Hürden von Partizipation? Und wie können sie überwunden werden?
  • Welche Ressourcen braucht es für Partizipation?
  • Welche Weiterentwicklungsbedarfe mit Blick auf Partizipation sind erkennbar?
  • Welche Rahmenbedingungen befördern oder hemmen solche Qualifizierungen?
 
11.00 Uhr

Jugendämter und ihre Dienste und Angebote (Leistungsverpflichteter)

 

Beteiligungsfelder:

  • Beteiligung von Kindern und Eltern an der Hilfeplanung
  • Anspruch von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung auf umfassende Beratung
  • Beteiligung in Kinderschutzverfahren und Inobhutnahme/ Perspektivklärung
Miriam Pilz,
Leiterin der Abteilung Besondere Soziale Dienste, Jugendamt Dresden
 
Nachfragen + Austausch im Plenum
12.00 Uhr

Mittagspause

3. Modul: 12.30 bis 14.45 Uhr

12.30 Uhr
Freie Träger, Dienste und Einrichtungen vor Ort (Leistungserbringer)
 
Kinder- und Jugendpsychiatrie (z.B. Beschwerdemanagement)
Prof. Dr. Michael Kölch,
Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie des
Kindes- und Jugendalters, Rostock
 
Stationäre Einrichtungen (z.B. Mitwirkung bei Fremdunterbringung)
Andreas Karger,
Bereichsleiter, Bodelschwinghsche Stiftung Bethel, Stiftungsbereich Bethel. regional, Bielefeld
 
„Die eigene Opposition fördern!“ Unterstützung von Selbstvertretungsorganisationen junger
Menschen als Mittel der kommunalen Partizipationsförderung
Gerhard Wagner,
Lehrbeauftragter der katholischen Stiftungshochschule München, Abteilungsleiter Kreisjugendring
München Stadt, Bayerischer Jugendring KdöR
 
Nachfragen + Austausch im Plenum
14.00 Uhr
Partizipation aus jugendhilfepolitischer Perspektive – von der kommunalen bis zur europäischen
Jugendhilfepolitik
 
Wie gelingt das Einbringen der Perspektive von Kindern, Jugendlichen, Eltern, Selbstvertretungen in
politische Strukturen?
 
Dr. Mike Seckinger,
Wissenschaftliche Mitarbeiter, Abteilung Jugend und Jugendhilfe, Fachgruppe J2 – Strukturen der Kinder- und
Jugendhilfe, Deutsches Jugendinstitut München e.V.
 
               
Nachfragen + Austausch
14.45 Uhr

Ende des ersten Veranstaltungstages

Dienstag, 28. Juni 2022

08.30 Uhr

Ankommen im virtuellen Raum

 

4. Modul: 09.00 bis 11.00 Uhr

 

09.00 Uhr
Partizipative Aspekte in der Praxis weiterentwickeln und stärken – Aktuelles aus
dem BMFSFJ zur Begleitung der Umsetzung des KJSG
 
Dr. Heike Schmid-Obkirchner,
Leiterin der Referatsgruppe KSR – Kinderschutz und Kinderrechte im Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
 
Nachfragen und Diskussion im Plenum
09.45 Uhr
Konzepte + Methoden in der Praxis – Teil II:
Ausgestaltung der kommunalen Praxis in verschiedenen Handlungsfeldern/ Praxisebenen
anhand der eingangs formulierten bekannten Leitfragen
 
Perspektive der Adressat*innen (Leistungsberechtigte)
 
Ehemalige Adressat*innen von Hilfen zur Erziehung/ Pflegekinder/ Careleaver
Ruth Seybold,
Vorsitzende, Careleaver e.V., Hildesheim
 
Selbstvertretungsorganisationen
„Wenn nicht im JUZ, wo dann?“ Offene Kinder- und Jugendarbeit als zentraler Lern- und
Handlungsraum für die demokratische Beteiligung junger Menschen
Caroline Rapp,
Geschäftsführerin, Kreisjugendring München Stadt
 
Selbstvertretungsorganisationen Behindertenhilfe
Helen Ghebremicael,
Referentin Kindheit und Jugend, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Berlin
 
 
Nachfragen + Austausch im Plenum
11.00 Uhr

Pause

 

5. Modul: 11.30 bis 13.30 Uhr

 

11.30 Uhr           
Perspektive der im Sozialraum lebenden Menschen (Leistungsumfeld)
 
Anwendungsfelder:
  • Wahrnehmbarkeit, Zugänge, Erreichbarkeit „bisher nicht/ schwer erreichbarer Menschen“
  • Ombudsstellen
  • Schnittstellen zu anderen Sozialraumakteuren innerhalb der Kommunalverwaltung sowie vor Ort
Sieglinde Ritz,
Projektleiterin, Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, Hamburg
 
Martin Isermeyer,
Fachleiter Kinder- und Jugendhilfe, Ev. Jugend- und Fürsorgewerk, Berlin
 
Nachfragen + Austausch im Plenum
12.30 Uhr

 

Lessons learned?
Was sind aus Expert*innensicht Erkenntnisse aus den Praxisbeispielen der unterschiedlichen
Handlungsfelder für die Gestaltung der eigenen Praxis sowie als Rückmeldung an das BMFSFJ
anhand der Leitfragen:
  • Warum ist Beteiligung wichtig?
  • Was kann mit Beteiligung erreicht werden?
  • Was funktioniert (warum) gut, welche positiven Erfahrungen liegen vor?
  • Was fördert, was hemmt Beteiligung?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht es auf kommunaler Ebene für gute Beteiligungsprozesse?
Dr. Thomas Franke,
 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsbereich Stadtentwicklung Recht und Soziales,
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin
 
Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse, gemeinsame Diskussion und Sammlung der Befundlagen im Plenum
   
13.30 Uhr

Ende der Veranstaltung